Description slide 1 Description slide 2 Description slide 3 Description slide 4

Diyarbakir/Senden - Vertreter der Hilfsorganisation "Hoffnungsschimmer" machen sich noch bis Donnerstag im Südosten der Türkei ein Bild vom Elend in den Flüchtlingscamps. Mit Lebensmitteln leistete die Organisation Soforthilfe. Neben der akuten Hilfe soll auch ein langfristiges Projekt entstehen. 

Auf viel Not, aber auch auf vertrauenswürdige Partner bei der Unterstützung der Flüchtlinge aus dem Nordirak und Syrien sind Vertreter der Hilfsorganisation „Hoffnungsschimmer“ bei ihrem Besuch im Südosten der Türkei  gestoßen. Die Initiative um den stellvertretenden Generalvikar des Bistums Münster, Dr. Jochen Reidegeld, macht sich noch bis Donnerstag ein Bild vom Elend in den Camps, die nicht von der türkischen Regierung, sondern einem kommunalen Regionalverband kurdischer Städte und Gemeinden sowie von der Bevölkerung auf die Beine gestellt wird.

Mit Lebensmitteln, die in Diyarbakir gekauft und während des Aufenthaltes übergeben wurden, leistete „Hoffnungsschimmer“ Soforthilfe. Eine wohl einmalige Allianz: Unter diesem Namen haben sich mit Reidegeld erst zum Advent die beiden Pfarrer in Senden, Klemens Schneider (St. Laurentius) und Stefan Benecke (evangelische Kirchengemeinde), sowie die Gemeinde Senden (Bürgermeister Alfred Holz schloss sich der Erkundungsreise an), der deutsch-kurdische Freundeskreis und die Gemeinschaft ezidischer Akademiker in Deutschland zusammengeschlossen. In den wenigen Wochen wurden 43.000 Euro an Spenden gesammelt.

Neben der akuten Hilfe soll ein langfristiges Projekt entstehen: Erste Pläne, eine Schule in einem Flüchtlingscamp zu errichten, nehmen bereits Konturen an. Vor allem der Perspektivlosigkeit der jungen Opfer des ISIS-Terrors müsse etwas entgegengesetzt werden: „Wir müssen eine verlorene Generation verhindern“, betonte Dr. Jochen Reidegeld den gemeinsamen Tenor der Partner aus Senden und Münster. Am vorletzten Tag der Reise wird mit Suruc ein Flüchtlingslager an der syrischen Grenze aufgesucht, in dem die Versorgungslage besonders heikel und praktische Unterstützung notwendig sei.

Quelle: http://www.wn.de/Muensterland/1837723-Hilfsorganisation-reist-in-den-Suedosten-der-Tuerkei-Hoffnungsschimmer-fuer-Fluechtlinge-aus-Nordirak-und-Syrien

  • Keine Kommentare gefunden
Saturday the 27th. kiwex.com - Joomla Templates