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Des Weiteren leben noch mehrere Familien in Südwest-Kurdistan ( Syrien ), welche aber auch schon damit begonnen haben Kurdistan zu verlassen und nach Europa besonders in die Bundesrepublik Deutschland zu fliehen. Heute im Jahre 2002 leben bereits nur noch Eindrittel von der ursprünglichen Anzahl der Kiuachis in Südwest-Kurdistan.Die Familien, die in Südwest-Kurdistan leben bzw. bisher dort gelebt haben, sind gegen 1926 zusammen mit dem Heverkan - Führer Haco nach Syrien geflohen, welches zu der Zeit von den französischen Besatzungsmacht verwaltet wurde. Mit Unterstützung der Franzosen baute Haco zusammen mit seinen Anhängern darunter auch viele Eziden die Stadt Tirbe Spi. Später siedelten sich weitere Eziden dort an, unter ihnen weitere Familien aus Kiuach. Die Kiuachis, die in Syrien verblieben sind, leben heute noch ausschließlich in Tirbe Spi ( arab.: Kahtaniye ) und den umliegenden Dörfern wie Oteldje und Mala Abbas.

Außerdem leben heute noch einige Kiuachi- Familien in Süd- Kurdistan ( Irak ). Diese leben seit rund 100 Jahren in der Region von Ciya Schengal (arab.: Ain Sifni). Auch diese sind vor dem Völkermord an den Eziden gegen Ende des 18. Jahrhundert und am Anfang des 19.Jahrhundert von Kiuach aus nach Schengal / Sinjar geflohen, und haben dort Schutz bei ihren Glaubensbrüder gesucht.

Der Ursprung der Kiuachis soll in Colamerg(Hakkari), in Nordwest-Kurdistan basieren. Nach Überlieferung unserer Ältesten, sollen die Kiuachis von Hakkari in die Region von Serhed (NW-Kurdistan), umgesiedelt sein. Der Grund für das Verlassen ihrer Heimat könnte höchstwahrscheinlich mit den Übergriffen des Islams auf die sogenannten ungläubigen Eziden zu tun gehabt haben. In der Region Serhed sollen die Kiuachis mehrere Jahre gelebt haben. Aufgrund eines Konflikts mit dem Agha (Großgrundbesitzer, Stammesführer) der Region sind sie aber auch von dort weitergezogen. Der Konflikt zwischen den Kiuachis und der dort abgestammten Bevölkerung soll durch einen Sohn des Aghas geschürt worden sein. Der Sohn des Aghas soll eine junge Frau der Kiuachis, welche einem anderen Kiuachi versprochen war, gewaltsam entführt haben. Daraufhin kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen dem Verlobten und dem Sohn des Aghas. Unter den Augen beider Parteien kam es zum Kampf zwischen beiden Männer, wobei der Sohn des Aghas unterlag und von dem Kiuachi getötet wurde. Aufgrund dieses Ereignisses sollen sich die Führer der Kiuachis und der Agha in friedlichem Einvernehmen darauf geeinigt haben, daß die Kiuachis von dort wegziehen, um weitere Eskalationen zu vermeiden.

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